Nachdem wir uns am Ende doch noch ganz gut mit Joshua Tree angefreundet hatten (man braucht halt ein bisschen Eingewöhnung und Tipps von Locals bei der Routenwahl) und einen anstrengenden aber erfolgreichen Abreisetag in Los Angeles hatten, sind wir jetzt in Fiji am Strand. Beim 11 Stunden Flug haben wir den Äquator und die Datumsgrenze überquert, wodurch unser 1. Dezember quasi einfach ausgefallen ist. Während wir vorher 9 Stunden hinter der deutschen Zeit waren, sind wir jetzt 12 Stunden voraus. Ha, überholt. Außerdem haben wir auch die Temperaturskala von 30 Fahrenheit (ungefähr 0°C) auf 30°C umgestellt.
Fiji besteht aus sehr vielen sehr kleinen Inseln. Wenn man mit Air Pacific zwischen den USA und Neuseeland/Australien fliegt, ist Fiji ein kostenloser Zwischenstopp, weshalb man hier viele Weltreisende trifft.
Wir hatten uns vorher das Beachouse als Unterkunft ausgesucht, weil wir nur 5 Tage hier sind und da gleich auf der Hauptinsel bleiben wollten. Eigentlich wollten wir die 100 km vom Flughafen mit dem Bus herfahren, dann kam aber zufällig der Beachouse-Minibus vorbei, Tino hat einen guten Preis ausgehandelt und so war die Anreise sehr bequem. Unterwegs konnten wir gleich noch auf dem Obst- und Gemüsemarkt andocken. Da gibt es einige lustige, unbekannte Sachen und alles „haufenweise“. D.h. es gibt keine Kilo-Preise oder so, sondern vorsortierte Haufen („heaps“), die dann je 1 oder 2 Fiji-Dollar kosten. Also haben wir für je einen Dollar (= 40 Cent) 5 Papayas und 11 Auberginen gekauft. Praktischerweise sprechen hier alle englisch.
Das Beachouse ist das „Backpacker Resort“, sehr nett und relativ günstig. Wir leisten uns sogar ein 2-Bett-Häuschen, 150 m vom Strand entfernt und sehr gemütlich. Es ist hier echt so, wie ich mir das erhofft hatte, mit Strand, Palmen, Hängematte, Pool… ziemlich paradiesisch. Ein Klettergebiet fehlt allerdings, sonst wärs perfekt.
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| ohne Kommentar: der Strand eben |
Gestern haben wir die Jungle-Wasserfall-Wanderung gemacht, die ist quasi ein Muss wenn man im Beachouse ist. Der Wasserfall ist zwar eher mickrig, aber auf dem Weg dahin erzählt der einheimische Guide lauter interessanten Sachen über die Pflanzen und so. Außerdem war es sehr unterhaltsam, weil wir mit drei englischen „City Girls“ (so wurden sie vom Guide bezeichnet) unterwegs waren, die mit ihren Flipflops im Jungle-Matsch überfordert waren. Wir hatten auch Flipflops an und hatten überhaupt keine Probleme, aber die drei Mädels konnten sich echt nicht bewegen und sind dann lieber barfuß gelaufen. Da waren sie dann aber hart im Nehmen, denn auf dem Boden waren überall richtig große Tausendfüßler.
Gestern abend haben wir mit zwei österreichischen Kletterern auf der Wiese rumgesessen, als hinter uns eine Kokosnuss einschlug. Dann folgte der obligatorische Kampf um die Nuss irgendwie zu knacken und schließlich saßen wir beim Sonnenuntergang mit unserer Kokosnuss am Strand. So muss das Leben sein.
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| Fiji-Slackline |



hallo ihr beiden,
AntwortenLöschenes ist schön, sich bei euch im blog warme gedanken zu holen!kontrastprogramm bei uns in deutschland. das wärs jetzt,chillen am strand im warmen,ich beneide euch!!!!
ich wünsche euch viel spaß dann bei der nächsten station:neuseeland!
also lasst es euch gut gehen!
liebe grüße
Hey - Grüße ihr beiden!
AntwortenLöschennachdem ich es nun geschafft habe euren Blog ausfindig zu machen, muss ich feststellen dass es glücklicherweise wirklich gar keinen Grund gibt neidisch auf euch zu sein... Lauter öde Sachen die ihr da erlebt - bin ich wirklich froh hier zu sein und bei Schneegriesel für Diplomprüfungen lernen zu dürfen... - Alo, mein Beileid! ;)
´Ne schöne tropische Weihnachtszeit euch noch & viele geile Erlebnisse!
Beste Grüße, Robert