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| Lisa klettert Kachoong 21 |
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| Tino in Have an nice Flight 25 |
Zum Klettern am Mount Arapiles gibt es ja unterschiedliche Meinungen, einige halten es für das beste Klettergebiet der Welt, andere finden es nicht so toll. Das Gebiet sieht erstmal ganz cool aus, der Zeltplatz ist hübsch und man kann von da zu allen Sektoren laufen, das ist super. Außerdem hopsen überall Kängurus rum. Die Kletterei ist oft etwas scary, weil fast alles selbstabzusichern und der Fels ziemlich glatt ist. Auch was im Kletterführer als Sportkletterroute drinsteht hat manchmal ganz ordentliche Hakenabstände. Insgesamt hat es uns aber schon gut gefallen, es gibt echt ein paar tolle Linien und die Felsstruktur fetzt.
Von oben kann man super über das komplett flache Land ringsrum gucken, wo im Moment eine tolle Fluss- und Seenlandschaft ist, alle Felder und Wiesen sind überflutet. Weiter weg sieht man außerdem die Grampians und orange leuchtend sogar die Taipan Wall, da müssen wir unbedingt noch hin, das ist nur gerade nicht so einfach. Und weil immer noch Bäche über den Campingplatz flossen haben wir uns auch getraut, abends Lagerfeuer zu machen. Dann haben wir uns zu viert (mit Franz und Flo) schön in den Qualm gesetzt und uns gefreut, dass da endlich mal keine Mücken waren. Tinos Rekord im Mücken-mit-einer-Hand-erschlagen liegt übrigens bei fünf auf einen Streich.
Wir fragen uns auch, wo eigentlich alle Kletterer hin sind, das ging schon in Neuseeland los - wenig los in Paynes Ford, gar nix los in Castle Hill (maximal 2 andere Boulderer, ich dachte da ist immer Party im Shelter?) und in Arapiles sind wohl normalerweise auch dreimal so viele Leute. Die einzigen die wir noch getroffen haben, sind zwei Adersbacher, mit denen wir vor zwei Jahren im Camp 4 ein Campsite hatten. Die australischen Kletterer schaufeln wahrscheinlich gerade Sandsäcke oder fahren Boot.
Im Moment überlegen was wir in den nächsten Tagen machen, denn der Grampians Nationalpark ist komplett geschlossen, von der Nothern Grampians Road fehlen z. B. einfach mal 120 m. Hier in Horsham wird für heute abend oder morgen Hochwasser erwartet, wie es nur einmal in 200 Jahren vorkommt. Der Hubschrauber kreist schon über der mit Sandsäcken gefüllten Innenstadt mit Notstromaggregat vorm Rathaus.




















