Bangkok Flughafen - der Urlaub ist vorbei, jetzt kommt nur noch die Heimreise.
Wir hatten noch viel Spaß in Tonsai, immer nette Leute um uns und die Ausdauer wurde auch deutlich besser. Wir konnten beide mehrere 7cs klettern, yuhu. Das waren wirklich schöne Routen und wir haben auch nicht viele Versuche gebraucht. Schwerere Routen gibt’s leider nicht so viele und die die wir versucht haben, gingen nicht so richtig. Gegen Ende hat es mehr geregnet, dafür wars etwas kühler und beim Klettern lief nicht mehr der Schweiß in die Augen.
An einem Ruhetag haben wir uns ein Moped gemietet, kostet knapp 4 Euro am Tag und die Dinger fahren locker 80 mit zwei Leuten drauf. Damit sind wir zu einem Tempel gedüst, wo man 1237 Stufen zu einem goldenen Riesenbuddha und ner goldenen Riesenglocke hochlaufen kann. Die Stufen sind zum Teil kniehoch und megasteil und man fragt sich echt, warum man so was am Ruhetag macht, aber oben gibt’s nen coolen Blick, u. a. auf diese Kalk/Karst-Türme, die man eher von Bildern aus China oder Vietnam kennt, die hier aber auch rumstehen. Die reichen bis ans Meer, dort klettert man dran und nennt es Tonsai :) Im Hinterland gibt’s auf jeden Fall viel Felspotential, falls Tonsai irgendwann zu poliert und zugemüllt ist. Auf dem Rückweg vom Tempel haben wir noch Elefanten gesehen, die im Wald rumstehen und auf denen man reiten kann (war uns zu teuer und die Elefanten sahen soo traurig aus).
Schließlich sind wir nach Bangkok zurückgefahren und wurden erstmal am falschen Busbahnhof rausgeworfen, weil keiner englisch sprach. Mit dem öffentlichen Bus gings weiter zur Khao San Road, die ist das Zentrum des Touristenviertels. Eigentlich ist das ne ganz normale langweilige Straße, aber irgendwie haben sich in der Umgebung alle Hostels und Gefakte-T-Shirts-Läden etc. angesiedelt und so ist dort vor allem abends die Hölle los. Wir hatten ein sehr nettes Guesthouse nur 150 m von Khao San weg in einer kleinen Gasse, wo auf einmal gar nix mehr los ist.
Bangkok ist eine krasse Stadt, aber eigentlich schon cool, wenn man sein ganzes Zeug in einem Zimmer untergebracht hat, aus dem einem nix geklaut wird und dann in Ruhe rumlaufen kann. Auf den Straßen ist übelst was los, überall ist Stau, mindestens ein Drittel der Autos sind Taxen, dazu kommen Tuk Tuks (dreirädrige offene Taxen), haufenweise Mopeds, etc. Wir haben uns immer mit den öffentlichen Bussen bewegt, das ist billig ( etwa 15 bis 30 Cent pro Fahrt oder kostenlos) und unterhaltsam und man findet auch immer einen Thai, der einem sagt wann man aussteigen muss. Auf den Fußwegen ist genauso viel los, denn dort steht ein Stand am anderen. Man kann hier quasi alles kaufen, vor allem gibt es leckeres Essen, was direkt vor einem gebrutzelt wird und hygienisch auch ok ist. Wir haben ständig für 50 Cent irgendwelche leckeren Teilchen probiert.
Wir haben uns ein paar große Tempel wie Wat Pho und Wat Arun angeguckt, da gibt es haufenweise Buddha- Statuen und alles ist golden und glitzert, das ist schon echt sehenswert. Manchmal findet man auch einen weniger bekannten Tempel, biegt aus dem Trubel der Straßen einfach in einen Hinterhof und hat plötzlich völlige Ruhe.
Gestern waren wir shoppen und konnten die Gegensätze zwischen billigem Großmarkt und Luxuseinkaufszentrum kennenlernen. Der Markt besteht aus kleinen Buden wo alle möglichen Klamotten verkauft werden, es gibt überall bunte Sachen und manchmal fühlt man sich wie in Hrensko. Im Einkaufszentrum Siam Paragon dagegen gibt’s in der zweiten Etage einen Lamborghini-Laden…
Am angenehmsten wars im MBK, das ist ein Megaeinkaufszentrum, wo viele Einheimische einkaufen, es gibt unendlich viele kleine Läden und man kann so ziemlich alles kaufen. Noch ein kurzer Abstecher nach Chinatown für noch mehr krasse Eindrücke, dann sind wir fußlahm, hatten aber einen coolen Tag mit viel Essen und Shoppen.
Also dann, man sieht sich in Dresden.














































